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Von der ersten Erfindungsmeldung zum profitablen Weltmarktführer

Das Brandenburger Tor im Miniaturformat: Auftakt zu einer wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte - Foto: Nanoscribe

Dr. Jens Fahrenberg vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in einem Gastbeitrag über die Wichtigkeit, unternehmerische Talente bereits in der Frühphase zu fördern. Beispielgebend für ein erfolgreiches Start up nennt er die Geschichte der Nanoscribe GmbH, heute erfolgreicher Entwickler und Anbieter des weltweit präzisesten 3D-Druckers im Mikro- und Nanobereich.

Die Nanoscribe GmbH ging Ende 2007 als Spin-off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervor. Das Unternehmen ist Entwickler und Anbieter des weltweit präzisesten 3D-Druckers im Mikro- und Nanobereich. Derzeit kommt der 3D-Druck in den Biowissenschaften, der Photonik, der Mikrooptik und der optischen Kommunikation zum Einsatz. 

Um zu zeigen, was mit der Technologie der 2-Photonen-Polymerisation möglich ist, druckte das Unternehmen zum 25. Jahrestag des Mauerfalls das Brandenburger Tor originalgetreu im Maßstab 1:26.000. Das Bauwerk ist in der Miniaturform nur noch 2,5 mm lang und 1 mm hoch (siehe Foto rechts). Selbst die Quadriga, die im Original fünf Meter hoch ist, ist präzise und bis ins letzte Detail maßstabsgetreu nachgebildet.

Spin-offs mangelt es in der Regel nicht nur an Management- bzw. Markterfahrung, um ihre Geschäftsidee gezielt weiterzuentwickeln, sondern auch an den nötigen Finanzmitteln. Gerade die Produktentwicklung bis zur Marktreife erfordert häufig eine nachhaltige Finanzierung durch externe Kapitalgeber. Gründer von Spin-offs müssen deren Interesse wecken und sie überzeugen können. Dazu meint Martin Hermatschweiler, Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Nanoscribe: „Auch bei einem Spin-off ist ein intelligenter, schlüssiger Businessplan die strategische Basis des Unternehmens. Allerdings ist dessen Formulierung nicht unbedingt die Kernkompetenz eines Physikers.“ An diesem Punkt kam die beratende Unterstützung des Innovationsmanagements (IMA) am KIT ins Spiel. Deren Experten und Partner halfen bei den ersten Schritten im Bereich der Patentierung, des Marketing und der Geschäftsplanung.

Hinzu kam die Unterstützung bei der Antragstellung bei Helmholtz Enterprise. Der Name steht für ein Förderinstrument, das die Helmholtz-Gemeinschaft geschaffen hat, um insbesondere technologiebasierten Geschäftsideen eine Validierung des Konzepts und eine optimale Startphase zu ermöglichen. Nachdem man im Sommer 2007 die  Gutachter bei Helmholtz-Enterprise mit der Geschäftsidee überzeugen konnte, startete das einjährige Projekt in eigenen Räumen am KIT.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel in der Ausgabe invent 4/2015!


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