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„forum invent“: Mit Patentstrategie zum erfolgreichen Produkt

Reges Besucherinteresse im ehrwürdigen Saal der Aula in Graz beim „forum invent“ am 2. Juli 2015. . - Foto: Lunghammer

Unter dem Generalthema „Patentstrategien - Welches Patent passt für mein Unternehmen“ werden in einer in Wien gestarteten Veranstaltungsreihe Themen wie Information (Welche Patente gibt es und was schützen sie?), Sicherheit (Welches Patent schützt meine Erfindung am besten?), Marktbeobachtung Welche Patente gibt es bereits? / Patent-Statistik / Dienstleistung des EPA), Begleitung bei der Auswahl und Anmeldung, Rechtsdurchsetzung und Key Studies praxisnah durch hochwertige Vorträge mit kompetenten Partnern aufgezeigt.

Unter dem Namen „forum invent“ hat der Bohmann Verlag mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Vorjahr eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich mit allen Fragen rund ums geistige Eigentum beschäftigt. Zu den Terminen in Wien, Eisenstadt, Graz, Linz und Villach kamen mehr als 500 Besucher. Neben Fachvorträgen gab es auch spannende Diskussionen zu aktuellen Themen rund um Patente und Marken.

Nach dem großen Zuspruch finden die Foren auch heuer statt. Nach dem Auftakt am 5. Mai in Wien machte das „forum invent“ bereits am 18. Juni in Klagenfurt und am 2. Juli in Graz Station. Weitere Stationen sind Linz (23. September), Eisenstadt (24. September) und zum Abschluss erneut Wien (9. November).

Nach den allgemeinen Themen und Fragestellungen im Vorjahr wie „Welchen Wettbewerbsvorteil bietet der Patentschutz?“, „Wie kann geistiges Eigentum – Intellectual Property – geschützt werden?“ soll das „forum invent“ heuer weiterhin eine Plattform für innovative Unternehmen sein und kleinen und mittleren Betrieben die Wichtigkeit des Schutzes von geistigem Eigentum näherbringen, aber auch schon mehr ins Detail gehen, mit welcher Patentstrategie man zu ökonomischen Erfolg gelangen kann. Dafür stehen die Experten nach ihren Vorträgen auch für Auskünfte und Diskussionen zur Verfügung.

Referierten beim „forum invent“ in Graz (v.l.n.r.): Mag. Robert Lichtner von Forschung Austria - Foto: Lunghammer
DI Christian Kögl vom Österreichischen Patentamt, Dr. Ludovit Garzik vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung und Caroline Platzer von Unycom. - Foto: Lunghammer

HOHE INFORMATIONSDEFIZITE BEIM SCHUTZ DES GEISTIGEN EIGENTUMS

Das „forum invent“ möchte speziell für kleine und mittlere Unternehmen in Österreich eine wertvolle Hilfestellung bei allen Fragen zum Schutz des geistigen Eigentums geben. Jedes innovative Unternehmen braucht eine spezielle Patentstrategie, wenn es sein geistiges Eigentum schützen möchte. 

In Klagenfurt berichtete DI Gert Samonigg, wie die IP-Koordination bei Philips gehandhabt wird. Mag. Robert Lichtner ging in seinen Referaten auf die Rolle der Forschung Austria als Dachverband der außeruniversitären anwendungsorientierten Forschung und technologischen Entwicklung ein.

Die europäische Perspektive des geistigen Eigentums beleuchtete Dr. Christian Soltmann vom Europäischen Patentamt. Er berichtete, dass die IPR-intensive Industrie für 38,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Europa sorgt. Das europäische Patentamt unterstützt Unternehmen durch die Bereitstellung von Datenbanken wie espacenet. Die richtige Patentinformation fördert die Produktentwicklung in jeder Phase und der Übersetzungsdienst Patent Translate beseitigt ohne Zusatzkosten Sprachbarrieren bei der Recherche.

Seitens des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, einem beratenden Organ der Österreichischen Bundesregierung, sprachen Dr. Constanze Stockhammer in Klagenfurt und Dr. Ludovit Garzik in Graz über makroökonomische Aspekte und Patentstrategien im internationalen Kontext. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung empfiehlt dem Beispiel anderer Industriestaaten folgend eine nationale IP-Strategie für alle gewerblichen Schutzrechte zu implementieren.

Einen Überblick über die Analysemöglichkeiten gewerblicher Schutzrechte und alternative Schutzmöglichkeiten für technologieorientierte KMU in Österreich gab DI Christian Kögl, Ansprechpartner des Österreichischen Patentamtes für „discover. IP“, einer Initiative des Patentamtes und der Austria Wirtschaftsservice zur IP-Beratung von Unternehmen.

DI Simon Grasser von Carinthian Tech Research (CTR) sprach in Klagenfurt über IP- und Patentregelungen in Kooperationen. - Foto: Lunghammer
Dr. Clemens Ofner referierte
über Marken als Teil der
Schutzrechtsstrategie. - Foto: Lunghammer

MARKEN ALS WICHTIGER TEIL JEDER GUTEN SCHUTZRECHTSSTRATEGIE

Auf den Aspekt von Marken als Teil der Schutzrechtsstrategie ging Dr. Clemens Ofner von Burger & Partner Rechtsanwalt GmbH ein. Die Beiziehung eines Patentoder Rechtsanwalts kann viel Mühe und vor allem auch Kosten sparen. Klagen von Mitbewerbern nach der Verletzung von geistigem Eigentum können innovative Unternehmen ganz schnell vor erhebliche Probleme stellen.

Da reicht es oft schon, wenn ein Markenname jenem eines Konkurrenten zu ähnlich ist. Jedes Jahr werden in Österreich rund 10.000 Marken neu angemeldet. Eine vorangehende Recherche vor der Anmeldung sei unbedingt zu empfehlen, da das für die Anmeldung zuständige Patentamt nicht darauf schaut, ob es eine vergleichbare Marke schon gibt, sondern lediglich darauf, ob diese Marke schutzwürdig ist. Eine gut geführte Marke kann sogar ein abgelaufenes Patent überdauern – als Beispiele nannte Ofner Aspirin, Nivea und Tesa.


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Die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Reihe forum invent fand am 19. April im Haus der Forschung in Wien statt.

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Das forum invent Klagenfurt fand am 28. November im Lakeside Science & Technology Park Klagenfurt statt.

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Das forum invent Salzburg fand am 18. Oktober bei Salzburg Research statt.

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Das forum invent Graz fand am 5. Oktober bei JOANNEUM RESEARCH statt.

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Das forum invent Linz fand am 22. Juni im Techcenter Linz statt.

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