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Grazer Start up präsentiert den weltweit ersten mobilen 3D Full Body Scan

Das layerlab-Team DI Angelique Gradwohl (Architektur und Design), Mag. Jutta Kirschner (Finanzen und Kundenbeziehungen) und Christof Kirschner (Vertrieb und Technik) - Foto; Fotos: Kucek

Die Möglichkeiten der 3D-Drucktechnologie sind extrem weit gefächert - Materialien, Technologien und daraus entstehende Einsatzmöglichkeiten scheinen fast unbegrenzt. Nun hat das im Jänner 2014 gegründete österreichische Unternehmen „LayerLab“ den weltweit ersten mobilen 3D Full Body Scan entwickelt und als Gebrauchsmuster beim österreichischen Patentamt registriert.

„Mit dem LayerLab 3D Full Body Scan haben wir den weltweit ersten mobilen 3D Full Body Scan entwickelt. Es handelt sich um den derzeit größten, kompakten und mobilen 3D-Scanner weltweit“, erzählt Christof Kirschner, technischer Leiter von „LayerLab“. Das junge Unternehmen konzentriert sich ausschließlich auf den Bereich 3D Body Scan mittels Photogrammetrie. Bei der Photogrammetrie handelt es sich um eine Momentaufnahme – wie bei einem herkömmlichen Foto. In einer mobilen, ellipsenförmigen 3D-Avatar-Station wird auf Basis von 64 Spiegelreflexkameras innerhalb von Sekunden ein kompletter Body Scan erstellt. Daher ist kein regungsloses Verharren notwendig, es können auch Kleinkinder oder Haustiere gescannt werden und es ist auch möglich, Bewegungen festzuhalten. Die daraus generierten 2-dimensionalen Photos werden über eine Software zu einer 3-dimensionalen, digitalen Punktwolke verarbeitet, die nach manueller Nachbearbeitung über einen Full Color 3D Printer innerhalb eines Tages gedruckt wird. Das Resultat ist ein kleines, detailgetreues Abbild des Objekts, eine fotorealistische Mini-Statue, ein kleines 3D-Selfie.

Ressourcenschonender 3D- Druck mit höchster Auflösung

Das Grundprinzip der 3D Druck-Technologie ist es, eine 3-dimensionale, digitale Form mittels Software in feine 2 dimensionale Schichten (Layer) zu zerlegen und dann Schicht für Schicht in einem 3D Drucker wieder aufzubauen. Bei „LayerLab“ ist – besonders umweltfreundlich – keramisches Material (Calziumsulfat) im Einsatz. Nicht gebrauchtes Baumaterial wird wiederverwendet und führt durch die im Drucker integrierte Materialrückführung somit zur optimalen Materialausnutzung. Der 3D-Druck ist derzeit hauptsächlich in der Industrie und dort speziell für die schnelle Herstellung von Prototypen, das „rapid prototyping“, im Einsatz. Grund dafür ist der noch sehr hohe Preis der Drucker und der 3D-Entwicklungssoftware, um Daten für die 3D-Modelle zu generieren.

Im B2B-Markt wendet sich das Angebot von „Layerlab“ an Architekten, Bauträger, Wohnbaugenossenschaften, Landschaftsplaner und Innenarchitekten, die in der Abwicklung ihrer Design- und Funktionsmodelle durch das „LayerLab“-Team unterstützt werden. Die Vorteile: Kostenersparnis von rund 50 Prozent gegenüber dem traditionellen Modellbau, hohe Zeitersparnis bei der Erstellung eines Modells (Druck innerhalb von Stunden) und höchste Detailgenauigkeit.

„Unter dem Namen `Kantentreu´ haben wir unsere eigene Designlinie entwickelt, die durch ihre Optik und Haptik, die sich aufgrund der angewandten 3D-Drucktechnologie ergibt, besticht. Die Philosophie dahinter: der Bruch an der Kante in Farbe, Form oder Oberflächenstruktur“, so DI Angelique Gradwohl, zuständig für Architektur und Design. Neben Wohnaccessoires im dekorativen Bereich umfasst „Kantentreu“ auch Schmuck. Für Designer eröffnen sich durch die 3D-Drucktechnologie völlig neue Möglichkeiten: Formen und Muster können entstehen, deren Herstellung unter herkömmlichen Methoden nur sehr schwierig zu realisieren oder auch zu kostenintensiv wären. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Designer die Funktionalität seines Designobjektes mittels eines 3D gedruckten Prototypen relativ günstig und schnell überprüfen kann.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel in der Ausgabe invent 4/2015!


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