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Großer Erfolg für Jugend Innovativ-Teams auf der Nürnberger Erfindermesse iENA

Jakob Printz, Stefanie Gregull und Andreas Pop-Buia von der HTL in Wien-Ottakring erzielten mit ihrem Rehab Fun Ball auf der iENA 2015 eine Goldmedaille und einen Ehrenpreis. - Fotos iENA,

Mehr als 700 Erfindungen, die zumeist noch vor ihrem Schritt auf den Markt stehen, wurden bei der 67. internationalen Erfindermesse iENA in Deutschland vom 29. Oktober bis 1. November 2015 zum ersten Mal präsentiert. Auch Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus Österreich nutzten die Plattform, um ihre innovativen Projekte einem breiten Publikum zu präsentieren und erste Vermarktungsgespräche zu führen.

Fachbesucherinnen und -besucher aus 44 Ländern kamen nach Nürnberg, um Innovationen, Ideen und Produktneuheiten zu finden. Die Erfinderinnen und Erfinder profitierten von der hohen Internationalität der Messe und viele konnten bereits dort die Weichen für die erfolgreiche Vermarktung ihrer Erfindungen stellen. So erzielte rund ein Drittel der iENA-Aussteller direkt auf der Messe konkrete Abschlüsse. 84 Prozent der Aussteller bewerteten die Kontaktmöglichkeiten auf der Messe als „sehr gut“ oder „gut“ und nahezu 90 Prozent der Aussteller erwarten ein Nachgeschäft. Die hohe mediale Aufmerksamkeit in nationalen und internationalen Medien verschaffte den Ausstellern darüber hinaus große Aufmerksamkeit für ihre Produkte und Ideen.

Gut ein Drittel der Erfindungen kommt aus dem handwerklichen Bereich, von einfachen Helfern, die die Arbeit erleichtern bis hin zu hochtechnisierten Maschinen. Die weiteren Erfindungen lassen sich größtenteils den Bereichen Sicherheit, Medizin und Verkehr zuordnen. Aber auch Haushaltsprodukte und Sportlösungen waren auf der iENA vertreten.

iENA bietet ein Forum für Erfinder und Entwickler

Sowohl die iENA-Besucher als auch ausstellende Erfinder nutzen die breiten Informationsmöglichkeiten auf der Messe. Neben verschiedenen Verbänden und Erfinderorganisationen informierte das Deutsche Patent- und Markenamt rund ums Erfinden sowie zum Umgang mit Ideen, deren Schutz, Weiterentwicklung und Vermarktung. Beim iENA-Innovations-Seminar standen namhafte Referenten von Hochschulen, IHKs und dem Deutschen Patent und Markenamt im Gespräch mit Innovationsverantwortlichen verschiedener Unternehmen, wie adidas, Diehl, E-T-A Elektrotechnische Apparate und Lebkuchen-Schmidt. Das iENA-START-Symposium betrachtete den Weg vom Erfinder zum Unternehmer.

Wichtige Impulse kamen heuer aus Polen, dem Partner der iENA 2015. Die Abteilung für Handel- und Investitionen der polnischen Botschaft in Berlin organisierte den Messeauftritt und präsentierte polnische Erfindungen. Darüber hinaus zeigte Polen seine wirtschaftlichen Stärken und bereicherte das Vortragsprogramm.

Die internationale Fachjury der iENA vergab auch in diesem Jahr wieder Medaillen und Sonderpreise für herausragende Erfindungen und Produktentwicklungen. Eine Jury, bestehend aus 25 unabhängigen Mitgliedern aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Entwicklung, Medizin und Technik, begutachteten jede der mehr als 700 Erfindungen. An freie Erfinder wurden schließlich 65 Goldmedaillen, 86 Silbermedaillen und 55 Bronzemedaillen vergeben. Die Fachjury bemerkte auch in diesem Jahr die hohe Qualität der auf der iENA präsentierten Erfindungen.

Im Rahmen der iENA-Medaillenverleihung wurden verschiedene Sonderpreise vergeben. Die prämierten Erfindungen kamen vor allem aus den Bereichen Handwerk, Medizin, Technik, Energie, Umwelt und Sicherheit. Der große Preis der iENA 2015 wurde an taiwanische Forscher für ihre Rettungsweste mit Positions- und Warnleuchten vergeben.

Lesen Sie den ungekürzten Artikel in der Ausgabe invent 4/2015!


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